Liebe Freundinnen und Freunde von Lichtwerk und Kamera,
unser Ziel ist es, noch nachhaltiger zu werden. Das Thema "Nachhaltigkeit" steht bei jeder Planung, bei jeder Entscheidung und in all unserem Handeln an vorderster Stelle. Wir versuchen in allen Bereichen unseren CO2 Abdruck und das Abfallaufkommen zu verringern und sind immer auf der Suche nach umweltfreundlichen Alternativen, gerne aus der Region, am liebsten bio und fair - sofern preislich machbar…
Wir verwenden in unseren Kinos ausschließlich Strom von Naturstrom. Wo technisch möglich, haben wir unsere Beleuchtung auf stromsparende LED- oder Leuchtstofftechnik umgestellt. Unsere Kinos beheizen wir mit Fernwärme. Die Projektoren im Lichtwerk sind seit 2025 auf die energiesparende Lasertechnik umgestellt - die Umrüstung in der Kamera findet im Frühjahr 2026 statt.
Wir vermeiden Einwegverpackungen, wo immer möglich. Nahezu unser gesamtes Getränkeangebot bieten wir in Glas-Pfandflaschen bzw. in Gläsern und Tassen an (am Wein arbeiten wir noch). Sie finden in unseren Kinos keine Papp- oder Plastikbecher. Seit Ende 2025 bieten wir Popcorn im Mehrwegbecher an und vermeiden damit viele tausend papierverpackungen jedes Jahr. Viele unserer Produkte bieten wir in wiederverwendbaren Schraubverschlussgläsern an, deshalb können wir in großen Gebinden einkaufen und so Einweg-Verpackungsmaterial einsparen. Strohhalme sind bei uns aus Papier, Toiletten- und Handtuchpapier ist ausnahmslos aus recyceltem Papier. Die Auflage unseres gedruckten Programmflyers passen wir ständig an, um so wenig Altpapier wie möglich zu erzeugen. EC-Belege drucken wir auf Papier von Ökobon. Wir stellen unser Getränkeangebot sukzessive auf regionale Anbieter um.
Unsere Filmdateien bekommen wir bereits jetzt zu einem Teil als Download und nicht mehr als Festplatte mit Paketversand. Diesen Anteil wollen wir auf nahezu 100% ausbauen.
Wenn Ihr Anregungen oder Ideen habt, kontaktiert uns gerne per Mail.
Direkt neben dem Lichtwerk im Ravensberger Park ist im Früjahr 2019 ein ca. 50m² großes Paradies für Insekten aller Art entstanden. Lichtwerk-Mitarbeiterin Ursula Hofmann hatte die Idee, die karge Rasenfläche neben dem Kino in der alten Tischlerei auf dem Spinnereigelände, attraktiver für Bienen, Hummeln und andere Insekten zu gestalten.
Babette Schröder, Abschnittsleiterin der Grünunterhaltung des Umweltbetriebes der Stadt Bielefeld, war sofort begeistert von der Idee und veranlasste kurzfristig die Vorbereitung der Fläche zur Einsaat. Die übernahm, dann Ursula Hofmann. Nach wenigen Wochen und gelegentlichem Wässern sprießen und gedeihen seit dem regionale Wildblumen und dienen als Nahrungsquelle und Rückzugsraum für verschiedenste Insekten. Besucherinnen und Besucher des Lichtwerks zeigen sich begeistert.
Das Lichtwerk übernimmt auch weiterhin die Pflege und bei Bedarf die Wässerung der Fläche.
Warum sind Lichtwerk und Kamera nicht bei Instagram und Co.?
Wir haben uns Anfang 2025 entschieden, das Unternehmen Meta nicht weiter zu unterstützen und werden unser Programm und alle weiteren Informationen nicht mehr über die sozialen Netzwerke von Meta, Facebook und Instagram kommunizieren. Es fällt uns nicht leicht, auf diese Art der Öffentlichkeit zu verzichten, allerdings ist es aus unserer Sicht aufgrund der Entwicklungen in den vergangenen Monaten der notwendige Schritt. Gerne möchten wir mit Euch die Gedanken teilen, die uns zu dieser Entscheidung bewogen haben.
Aus Verantwortung für unsere Gesellschaft
Die großen Social-Media-Plattformen gehören Tech-Milliardären wie Mark Zuckerberg und Elon Musk, die nachweislich Einfluss auf politische Prozesse nehmen – mit Folgen, die wir nicht mittragen wollen. Durch die Verbreitung von Fake News, Desinformation und extremistischen Inhalten untergraben sie unsere demokratischen Werte und fördern gesellschaftliche Spaltung.
Gegen Hass und Hetze
Diese „soziale“ Netzwerke haben sich zunehmend zu Orten entwickelt, an denen Hassrede, Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Gewaltverherrlichung verbreitet werden – oft mit wenig oder keiner Konsequenz für die Schreibenden. Algorithmen bevorzugen provokante Inhalte, somit werden extreme Positionen verstärkt und der Diskurs vergiftet.
Für eine bewusste und nachhaltige Kommunikation
Anstatt auf schnelle, oft manipulative Social-Media-Mechanismen zu setzen, wollen wir unsere Gäste gezielt und direkt über unser Programm und die Filme informieren – über unsere Website, Telefon, Tageszeitung, Anzeigen im öffentlichen Raum, unseren gedruckten Flyer und unsere Newsletter.
#DigitalIndependenceDay
Digital Independence Day