Wild Foxes
Dauer 94 Minuten FSK 12
Produktion Frankreich 2025
Darsteller:innen Samuel Kircher, Faycal Anaflous, Anna Heckel u.a.
In einem Sportinternat im ländlichen Frankreich träumt der junge talentierte Boxer Camille von einer Zukunft im Profisport. Camille ist ehrgeizig, gilt als unschlagbar im Ring - und füttert heimlich Füchse im angrenzenden Wald. Als er bei einem seiner Waldausflüge von einem Felsen abstürzt, überlebt er nur deshalb knapp, weil ihn sein bester Freund Matteo rettet. Nach schneller Genesung wird Camille zunehmend von unerklärlichen Schmerzen heimgesucht, die sein Training beeinträchtigen und seinen Traum von einer Karriere bedrohen. Auch die Beziehung zu seinem Team verschlechtert sich, denn in der Welt der jungen Boxer gibt es für Schwäche keinen Platz. Als ein wichtiges Turnier in Brüssel ansteht, setzt Camille alles auf eine Karte - und setzt dabei auch seine Freundschaft mit Matteo aufs Spiel...In Valéry Carnoys dynamischem Spielfilm brilliert Frankreichs Jungstar Samuel Kircher (IM LETZTEN SOMMER) in der Rolle eines aufstrebenden jungen Sportlers, der lernen muss, dass sich in der Männerwelt des Boxsports das Gesetz des Stärkeren gegen einen selbst wenden kann. Ein packender Film über Freundschaft, Mut und die Kraft, für sich einzustehen.
R: Valery Carnoy.
"„Wild Foxes“ ist ein Boxfilm, der zwar die klassischen Stationen des Genres abklappert, im Grunde aber davon erzählt, um es mal überspitzt zu formulieren, wie doof das alles doch ist. Trotzdem verfällt er dabei nie in einen anklagenden oder gar belehrenden Ton. Auch Fans des Sports sollten sich den Film deshalb ruhig ansehen, denn das Debüt von Valery Carnoy ist auf den Punkt inszeniert und setzt dabei auf eine Mischung aus klassischer Filmästhetik und semi-dokumentarischen Bildern. Dazu kommt eine sensationelle Vorstellung von Shootingstar Samuel Kircher („Im letzten Sommer“), der Camille eindrucksvoll zwischen rüdem Box-Macho und äußerst empfindsamem Teenager pendeln lässt. Die aus seiner Zerrissenheit resultierenden Seelenqual wird derart greifbar, dass sein Schicksal unweigerlich unter die Haut geht. Fazit: Dieser Anti-„Rocky“ steckt selbst die meisten „Rocky“-Filme in die Tasche." (filmstarts.de)