filmhaus_präsentiert: Direct Action
Dauer 212 Minuten FSK 12
Produktion Frankreich 2024
Dienstag, 19. Mai 2026 um 19Uhr, Saal 1 der Kamera:
"DIRECT ACTION" von Guillaume Cailleau und Ben Russel. Im Anschluss an den Film haben wir die Möglichkeit per Zoom mit dem Regisseur Guillaume Cailleau zu sprechen.
"Der Film stellt ein Gegenbild zur sensationslüsternen Medienberichterstattung dar, die sich weitgehend auf die Darstellung der gewalttätigen Auseinandersetzungen von Umweltschützern gegen polizeiliche Repression beschränkte. Der Film lädt uns ein, in seine Bilder einzutauchen und einen meditativen und einladenden Rhythmus zu schaffen." (Les Inrocks)
In Anlehnung an die gleichnamige Proteststrategie - "eine Aktion, die darauf abzielt, unmittelbar und mit effektivsten Mitteln zum Ziel zu gelangen" - ist Direct Action das zeitgenössische Porträt einer anregeden militanten Aktivist*innengemeinschaften in Frankreich - ein 150 Personen starkes ländliches Kollektiv, das mehrere gewaltsame Räumungsversuche des französischen Staates überlebte, erfolgreich ein internationales Flughafenerweiterungsprojekt in der Bretagne verhinderte, von 2012-2018 eine autonome Zone schuf und drei Jahre später zur beachtlichen Umweltbewegung wuchs. Durch seinen kollaborativen und einzigartig immersiven Beobachtungsansatz dokumentiert Direct Action den Alltag eines vielfältigen Ökosystems aus Aktivistinnen, Hausbesetzern, Anarchisten, Landwirtinnen und von der Regierung als "Öko-Terroristen" abgestempelten Personen, um besser zu begreifen, wie der Erfolg radikaler Protestbewegungen eine Schneise durch die Klimakrise - vielleicht gar aus ihr heraus - schlagen kann. Regisseur Guillaume Cailleau