Die Katzen vom Gokogu-Schrein - Gokogu no Neko

Dauer 124 Minuten FSK 6

Produktion Japan 2024

20 Studierende der HSBI, Fachbereich Gestaltung haben sich im Animations-Seminar „Bewegende Bilder – Animation for Illustration“ bei Henry Schaper im Sommersemester 2025 auf ganz unterschiedliche Weise mit dem Film „Die Katzen vom Gokogu-Schrein“ des Regisseurs Kazuhiro Soda auseinandergesetzt. Herausgekommen sind persönliche, skurrile, lustige, provokante, liebevolle und so ganz andersartige animierte Superkurzfilme in diversen Stilen, Storys und Botschaften. Sie bieten als kleines Vorprogramm des Films einen gedanklichen und thematischen Einstieg. Darüber hinaus sind sie eine Einladung für das Filmpublikum, die Inhalte des „beobachtenden Films“ nicht nur durch die Augen Kazuhiro Sodas, sondern auch durch die der Studierenden und ihrer lebendigen Ideen und Geschichten zu sehen, zu interpretieren und weiterzudenken.

Die Studierenden werden vor Ort sein und der Verein Streunerhilfe Bielefeld wird zum Thema einen kleinen Infostand im Foyer aufbauen.

 

 

In diesem Film geht es um Katzen, viele Katzen - in allen Größen und Altersstufen, von jung bis alt, gesund oder krank, ob Winter- oder Sommerkatzen. Sie leben in der Umge­bung des kleinen, alten Shinto-Schreins Gokogu, gelegen in Ushimado, einer Hafenstadt an der Inland-See. Es ist ein Paradies für katzenliebende Einwohner und Besucher. Gokogu sieht oberflächlich betrachtet friedlich aus, ist aber auch das Epizentrum eines heiklen Themas, das die örtliche Gemeinschaft spaltet.Deshalb geht auch um Menschen. Diejenigen, die die Katzen besuchen, lieben und füttern, und ihnen Namen geben wie Chao, Gari, Hyaena, Koto, Chubu oder Chibi. Und die hin und wieder auch neue Katzen mitbringen und sie aussetzen. Gleichzeitig kommen auch die zu Wort, die es stört, dass ihre Vorgärten oder die Pflanzen rund um den Schrein als großes Katzenklo genutzt werden und die Katzenliebhaber:innen ihren Müll hinterlassen.Kazuhiro Soda fängt in seinem zehnten "beobachtenden Film" das Leben rund um den Schrein ein, und gewährt einen persönlichen und einfühlsamen Blick auf die traditionelle Gemeinschaft des Ortes.

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